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Imkermeister Stefan Kumm zu Besuch in der Franziska Höll Naturparkschule

 

Stefan Kumm begleitet ein Bienenprojekt in der Franziska-Höll-Naturparkschule.

Die 2. Klasse der Franziska Höll-Naturparkschule wird in diesem Schuljahr und Anfang nächstes Schuljahr zu Bienen- und Honigforschern.
Dazu werden sie von unserem Imkermeister Stefan Kumm und seinen Mitarbeiterinnen Uli Braun und Maike Bühler begleitet.

Das erste Modul fand im Museum Geiserschmiede statt. Dort befindet sich im historischen Bienenhäuschen ein Bienenvolk, sowie ein Schaukasten auf der benachbarten Wiese.
Nachdem Imkerin Uli Braun eine kurze, aber eindrückliche Einführung über das Verhalten der Bienen bei Besuch ihres Bienenstocks gab, erklärte sie den Kindern auch, wie sie sich verhalten sollten, dass die Bienen ruhig und gelassen bleiben
, wenn Stefan Kumm die Bienenkiste öffnet. 

Danach ging es raus auf die Wiese um den Schaukasten zu begutachten. Das war sehr aufregend. Die Kinder suchten die Königin. Leider war diese nicht zu finden, weil sie wohl ausgeschwärmt ist und eine neue Königin heranreift.
Dann wurde es spannend, als der Imkermeister, seinen Smoker angezündet hat und jede Menge Rauch erzeugte.

Er erklärte den Kindern, warum er so viel Rauch macht.

Er dient dazu, dass man die Bienen glauben lässt, dass es brennt. Dadurch stecken die Bienen ihre Köpfe in die Waben und saugen mit ihrem Rüssel jede Menge Honig in ihre Honigblase. Dieses Verhalten erklärt sich so, dass die Bienen Vorräte brauchen, falls sie vor einem Brand flüchten müssen. Somit hätten die Bienen schon ihre Futtervorräte für bis zu 3 Tage dabei.
Dann geht Stefan Kumm ins Bienenhaus und kommt mit einer Honigwabe
zurück. Die Kinder sitzen mittlerweile reihum und staunen sehr, als der Imkermeister bei ihnen vorbei kommt und die Wabe zeigt.
Er erklärt den Kindern, dass in dieser Wabe Honig ist und lässt die Schüler auch direkt aus der Wabe probieren. Man hörte Bemerkungen wie „Oh schmeckt der aber lecker“, oder „Mh
hh, ich hab noch nie so feinen Honig gegessen“. Stefan Kumm hat den Kindern dann erklärt, dass sich in den Waben feiner Kirschblütenhonig befindet. Man erkennt ihn an seinem zunächst sehr blumigen, dann leicht mandeligen Geschmack.
Das sei typisch für Kirschblütenhonig.
Dann verschwand er wieder im Bienenhaus um eine neue Wabe zu holen
. Da gab es noch viel mehr zu entdecken, nämlich die Kinderstube der Bienen. Viele Brutwaben mit den Larven und einem Futterkranz aus Honig und Blütenpollen. Er erzählte von den drei Bienenwesen die in einem Bienenvolk leben. Im Hochsommer, so Stefan Kumm, leben etwa 80.000 - 100.000 Bienen, 1.000 - 1.500 Drohnen, das sind die männlichen Bienen und eine Königin. 
Als absoluten Höhepunkt setzte er fast jedem Kind eine Drohne auf die Hand zum
Streicheln und Beobachten. Er versicherte dabei, dass die Kinder keine Angst vor einem Stich haben müssen, weil Drohnen stechen nicht.
Gestaunt haben die Kinder, als sie gehört haben, dass eine Biene 5 Augen hat. Nämlich 2 Facettenaugen rechts und links am Kopf und drei Punktaugen auf der Stirn. Auch den Körperbau hat man ganz genau unter die Lupe genommen.
Dabei haben die Kinder gelernt, dass eine Honigbiene, wie alle Insekten 3 Körperteile, nämlich Kopf, Brust und Hinterleib haben, 6 Beine und 4 Flügel.


Nach einer Pause hat Stefan Kumm und Uli Braun noch das Gelernte abgefragt und beide waren erstaunt, wieviel die Kinder behalten haben und waren sehr stolz auf die Schüler. Begleitend für die weiteren Module gab es noch ein kleines Geschenk. Ein Heft „Die Bienen- & Honig- Forscher“, in dem die Kinder auch mit ihren Eltern und Lehrerinnen nachlesen können, was sie schon gelernt haben und was sie alles noch erleben dürfen.
Wir freuen uns schon auf das nächste Modul. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

 


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