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Ihre BIOLAND-Imkerei aus Bühl im Schwarzwald, in 4. Generation, Tel. 07223 - 95115 59

Naturparkschule bei Imkermeister Stefan Kumm zu Besuch

Bienenprojekt Teil II – Honiglimonade, Tanz der Bienen und Honig schleudern

 

Am Dienstag, den 2. Juli 2019, fand für die zweiten Klassen der Franziska-Höll-Schule Bühlertal

der zweite Teil des Bienenprojekts, im Rahmen der Naturparkschule, statt. Diesmal wurden die

Schülerinnen und Schüler in Fahrgemeinschaften zu „Cum Natura“ nach Bühl gefahren.

 

Dort begrüßten uns Herr Kumm und seine Mitarbeiterin Frau Bühler und wiederholten zunächst

einmal die Inhalte unseres ersten Zusammentreffens in der Geiserschmiede.

Danach folgte die „Honig-Sensorik“ - ein Honig-Geschmackstest. Getestet wurden vier Sorten Honig

(Maihonig, Waldhonig, Sommerblütenhonig und Akazienhonig), wobei die Kinder die einzelnen

Sorten auf einem Fragebogen nach Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack klassifizieren

sollten.

Abschließend wurde aus dem Akazienhonig eine erfrischende Honiglimonade hergestellt, bei der

die Gläser zum Klingen gebracht wurden.

Nach einer Vesperpause ging es nach draußen, wo Herr Kumm die zwei

verschiedenen Bienentänze (Rundtanz und Schwänzeltanz) erklärte und aufzeichnete. Die

Schülerinnen und Schüler zeichneten die Tänze mit Kreide auf dem Hof nach und schwirrten dann

wie ein emsiges Bienenvolk durch einen gemähten „Schwänzeltanz-Parcours“ durch die Wiese.

Später begaben sich alle an die Bienenstöcke auf dem Gelände. Herr Kumm suchte nach der

Königin und zog dabei eine Wabe nach der anderen heraus. Dabei wiederholte er die bereits

bekannten Werkzeuge eines Imkers wie Smoker, Stockmeißel und Besen.

Einige Kinder durften wieder Drohnen in die Hand nehmen.

 

Der nächste Höhepunkt war das Honigschleudern. Jeder sollte sich dafür ein Schutzhäubchen über

den Kopf ziehen. Zunächst musste von den gedeckelten Waben das Wachs abgeschabt werden.

Eifrig erledigten dies die Zweitklässler. Anschließend stellte Herr Kumm jeweils vier Waben in das

Schleudergerät und fing an, die Kurbel zu drehen. Durch die Zentrifugalkraft wurde der Honig aus

den Zellen heraus gegen die Wand des Gerätes geschleudert und troff von dort aus nach unten. Als

später das Ventil geöffnet wurde, floss das flüssige Gold durch zwei Siebe in den darunterstehenden

Eimer.

Herr Kumm hatte zuvor bereits einen Teil desselben Honigs geschleudert, gerührt und in Gläser

abgefüllt – zur Krönung des Tages durfte jedes Kind ein Glas dieses Honigs mit einem speziell auf

jedes Kind angefertigten Etikett versehen und dieses Glas mit nach Hause nehmen.

Beglückt über dieses Geschenk und insgesamt begeistert von diesem erlebnisreichen Vormittag

machten wir uns wieder auf den Heimweg.


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