Ihre BIOLAND-Imkerei aus Bühl im Schwarzwald, in 4. Generation, Tel. 07223 - 95115 59
Am heutigen Dienstag erreichte uns durch die Feuerwehr Bühl eine Anfrage, um diese beim Einfangen eines Bienenschwarm zu unterstützen. Auf den ersten Blick erschien der Bienenschwarm auf Fotos sehr groß, welche ein Anwohner per Email an die Feuerwehr geschickt hatte.

Da sich der Bienenschwarm auf einem Schulgelände in Ottersweier befand musste dieser sehr kurzfristig entfernt werden, um spielende Kinder nicht zu gefährden. Der Bereich war bereits weiträumig abgesperrt.

Durch den starken Regen in der vergangenen Nacht und die kühlen Temperaturen wurde der Schwarm in einem sehr ruhigen Zustand vorgefunden. Sogleich macht sich Stefan Kumm mit einem Imkerkollegen an die Arbeit und benetzte den Schwarm mit Wasser. Mit der Hand wurde Teile der Bienen entfernt und die in die bereitgestellte Beute umgesetzt.
In ganz Deutschland gibt es mehrere tausend Hobbyimker mit durchschnittlich bis zu 20 Bienenvölkern. Oftmals beträgt sich die Anzahl der Bienenvölker in eine überschaubare Größe an nur wenigen Standorten.

Berufsimker bewirtschaften allerdings bis 150 - 400 Bienenvölker. Hier ist eine genaue Planung und Kontrolle aller Standorte umso wichtiger, um den Honig zur richtigen Zeit zu "ernten". Doch wie erkennt der Imker eigentlich, wann die Bienen genügend Honig gesammelt haben?
Der Landesverband Württembergischer Imker e.V. (LVWI) gibt monatlich seine Verbandszeitschrift „Bienenpflege“ heraus. Die Zeitschrift gibt es bereits seit über einem Jahrhundert, nämlich seit 1879. Sie befasst sich unter anderem mit Tipps und Anregungen zur Imkerarbeit und weist auf Veranstaltungen und Kurse des Landesverbandes hin. Die Auflage umfasst 10.000 Exemplare, als Mitglied des LVWI ist das Abonnement im Mitgliedsbeitrag enthalten, die Zeitschrift ist aber auch als Nichtmitglied über den LVWI erhältlich.
Am 3. November 2012 veranstaltet die Badische Imkerschule Heidelberg einen Honigkurs, der sich speziell mit der Entstehung von Qualitätshonig befasst. Weitere Inhalte sind ausserdem Pflege und Vermarktung des Honigs sowie Bedingungen zur Erhaltung des QZ-Zeichen Baden-Württemberg und die Vorbereitung auf die Honigprämierung 2013. Der Kurs beginnt um 9.30 Uhr und endet voraussichtlich um 16 Uhr. Referieren wird der Fachberater für Imkerei S. Dietrich. Als Nachweis für die Teilnahme am Honigkurs erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat.

Vorgestellt: Der Honig-Verband e.V.

Der Honig-Verband e.V. tritt für die Interessen der Honigverarbeitenden Industrie, Abfüllbetriebe und Importeure in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Den Mitgliedern des Verbandes ist barrierefreier Handel ohne Diskriminierung wichtig, daher informiert der Verband auch regelmässig über aktuelle Entwicklungen in der Handelspolitik, Hygienebestimmungen, EU-Schutzmaßnahmen,Lebensmittelkennzeichnung und alles weitere wichtige.Ausserdem setzt er sich für die Informierung von Konsumenten über Honig sowie dessen Reinhaltung ein. Sitz des Verbandes ist in Hamburg, Geschäftsführerin ist Dr. Katrin Langner und 1. Vorsitzender ist Heinrich Schulze.
Ein interessanter Museumsbesuch dürfte der Ausflug ins Bienenmuseum nach Hohberg-Diersburg (bei Offenburg) auf jeden Fall werden. Es besteht seit etwa 15 Jahren im Diersburger Rathaus und die Sammlung hat sich seither auf circa 600 Ausstellungsstücke ausgeweitet. Ins Leben gerufen hat es Imkermeister Paul Zimmermann gemeinsam mit 25 weiteren fleissigen Imkern. Mittlerweile hat die Zahl der Ausstellungsstücke, von dem jedes seine eigene Geschichte hat, kaum mehr Platz unter dem Dach des Rathauses und noch immer lockt das Museum jährlich zwischen 1500 und 2000 Besucher zu sich.
Ein großer Teil unserer Gesellschaft möchte am Morgen nicht auf sein Honigbrötchen verzichten. Doch wie viel mehr bedeutet die Fleißarbeit der Bienen tatsächlich? Der Film „More than Honey“ vom Regisseur Markus Imhoof und dem gleichen Produzenten des sehr bekannten und gnadenlosen Films „We feed the World“ zeigt uns die Welt der Bienen, was sie und ihre Arbeit bedeuten und wie sie immer mehr Gefahren wie Pestiziden, Antibiotika und Monokulturen ausgesetzt wird.
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