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Für was ist eigentlich eine Bienenwabe da?

Eine Bienenwabe, ob echt oder künstlich, hat wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen. Es handelt sich um eine sechseckige Zelle aus Bienenwachs, die dicht an andere solcher Zellen gereiht ist. Aber wozu ist diese Wabe überhaupt da? Für Bienen sind die Waben echte Allrounder - sie dienen nicht nur als "Lagerraum" für gesammelte Pollen und Honig, sondern auch als Brut- und Aufzuchtstation für die Larven. Die Königin hinterlässt in den Zellen zunächst Eier, aus denen Larven entstehen. Die Larve wird in der Wabe durch eine Wachsdecke geschützt, sodass sie sich in Ruhe zur Puppe verwandeln kann. Nach 21 Tagen ist die Biene "fertig" und bereit, aus der Wabe zu schlüpfen und sich auf Nektarsuche zu begeben. Der ganze Wabenbau kann als Unternehmen für sich verstanden werden: Hier läuft die Produktion von Honig ab, aber auch die ganze Kommunikation und Information sowie die Verteidigung des Schwarms nach außen. Zum Beispiel kommunizieren die Bienen über Vibrationen an den Zellrändern der Waben. Schon allein die Entstehung des Wachses ist faszinierend und beweist einmal mehr den Fleiß der Bienen: Aus ihren speziellen Wachsdrüsen, die sich an den hinteren Bauchschuppen befinden, wird das Wachs in Form von dünnen Plättchen ausgeschwitzt. Um ein Kilo Wachs zu produzieren, werden insgesamt 1,25 Millionen solcher Plättchen benötigt! Für die gleiche Menge Wachs wird außerdem die Energie aus 7 Kilo Honig benötigt. Die Bienen haben also ganz schön zu tun, um ihr Material für die Wabe zu bekommen. Die Wachsproduktion läuft von etwa April bis Juli, wenn das Nektarangebot reichlich ist. Dann kann der Wabenbau beginnen.  

Tags: Bienenwissen

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